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Der Nachfolger von Serge Gaillard ist kein Unbekannter

Boris Zürcher ist der neue Chef für die Direktion für Arbeit beim Seco. Für ihn ist das kein Neuland: In wirtschaftlichen Fragen beriet er bereits die Bundesräte Pascal Couchepin, Joseph Deiss und Doris Leuthard.

Er tritt die Nachfolge von Serge Gaillard an: Boris Zürcher. (Archivfoto).
Er tritt die Nachfolge von Serge Gaillard an: Boris Zürcher. (Archivfoto).
Keystone

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erhält nach einem Dreivierteljahr definitiv einen neuen Chef für die Direktion für Arbeit. Boris Zürcher, ehemaliger Direktor und Chefökonom des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Basel, tritt ab August die Stelle an.

Die Direktorin des Seco, Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, habe in Absprache mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann Boris Zürcher zum Leiter der Direktion für Arbeit ernannt, teilte das Seco mit.

Zürcher übernimmt die Nachfolge von Serge Gaillard, der das Seco bereits per 1. Oktober 2012 verlassen und den Posten als Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung übernommen hatte. Gaillard war seit 2007 als Leiter der Direktion für Arbeit tätig. Seither waltet interimsmässig sein Stellvertreter und Chef des Bereichs Arbeitsmarkt, Dominique Babey, als Direktionsleiter.

Vater von zwei Söhnen

Der 49-jährige Boris Zürcher, geboren in Langenthal, schloss eine Lehre als Maschinenzeichner ab. Nach der Matura studierte er Volkswirtschaft und Soziologie an der Universität Bern und erlangte 1999 den Doktortitel der Wirtschaftswissenschaften.

Für Zürcher ist das Seco kein Neuland. Von 1999 bis 2002 war er Ressortleiter Arbeitsmarktpolitik beim Staatssekretariat für Wirtschaft. Danach arbeitete er als wirtschaftspolitischer Berater zuerst für Bundesrat Pascal Couchepin später für Joseph Deiss und Doris Leuthard im damaligen Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement EVD.

Von 2007 bis 2012 war Boris Zürcher Vizedirektor und Chefökonom des Thinktanks Avenir Suisse, bevor er Chefökonom von BAK Basel wurde. Beim Basler Wirtschaftsforschungsinstitut war er indes nur neun Monate tätig. Zürcher ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er wohnt in der Gemeinde Köniz bei Bern.

SDA/kle

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