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Der Rentenkompromiss droht zu scheitern

Im bürgerlichen Lager wächst der Widerstand gegen die laufende Reform der zweiten Säule. Die FDP-Fraktion spricht sich gegen das zentrale Element aus.

Die Linken sind für Umverteilung in der 2. Säule, die Bürgerlichen dagegen: SP-Fraktionschef Roger Nordmann (Mitte) und FDP-Fraktionschef Beat Walti (r.). Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Die Linken sind für Umverteilung in der 2. Säule, die Bürgerlichen dagegen: SP-Fraktionschef Roger Nordmann (Mitte) und FDP-Fraktionschef Beat Walti (r.). Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Fabian Fellmann@fabian_fellmann

Es hätte ein Befreiungsschlag sein sollen, als Arbeitgeberverband und Gewerkschaften im vergangenen Sommer einen gemeinsamen ­Reformplan für die zweite Säule vorlegten. Nach dem Scheitern des ersten Reformanlaufs an der Urne im Jahr 2017 sollte diesmal dank der Zusammenarbeit der Sozialpartner alles klappen. Doch schon der Start missglückte: Der Gewerbeverband machte nicht mit und präsentierte ein eigenes Paket. Mangels Alternativen reichte der Bundesrat das Konzept der Sozialpartner dennoch praktisch unverändert in die Vernehmlassung weiter.

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