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Der widerspenstige Archäologe

Hans Rudolf Sennhauser ist ein Pionier der Kirchenarchäologie. Nun streitet der Professor mit den Kantonen um sein Forschungsarchiv – vor Gericht.

Er möchte lieber nicht aufs Foto – Hans Rudolf Sennhauser, hier mit einem Plan, der Resultate der Grabungen in der St. Galler Kathedrale verzeichnet. Foto: Urs Jaudas
Er möchte lieber nicht aufs Foto – Hans Rudolf Sennhauser, hier mit einem Plan, der Resultate der Grabungen in der St. Galler Kathedrale verzeichnet. Foto: Urs Jaudas

Die Hausführung dauert eine Stunde. Eine Kurzversion, wie man bald versteht. Denn was der 88-jährige Hans Rudolf Sennhauser an diesem Nachmittag im Riegelhaus in Zurzach zeigen will, ist sein Lebenswerk: ein wissenschaftliches Institut, organisiert als Stiftung – mit Bibliothek, Archiv, Mitarbeitern. Gegründet hat Sennhauser, eine Koryphäe seines Fachs, die Stiftung, damit hier zusammenbleiben und ausgewertet werden kann, was er mit seinen Teams seit den 1960ern an umfassenden Grabungen durchführte. Darunter Highlights wie das Basler Münster, die Kathedrale von St.Gallen oder das Kloster von Müstair.

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