Zum Hauptinhalt springen

Die Angst vor dem Lehrplan

Die Einführung des Lehrplans 21 wird im Kanton Aargau verschoben. Andere Kantone könnten dem Beispiel folgen – nicht nur wegen inhaltlicher Bedenken.

Umstrittene neue Kompetenzenorientierung: Ein Schüler löst eine Schreibaufgabe in einem Bündner Klassenzimmer.
Umstrittene neue Kompetenzenorientierung: Ein Schüler löst eine Schreibaufgabe in einem Bündner Klassenzimmer.
Keystone
Sieht den Zeitplan nicht gefärdet: Christian Amsler, Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz.
Sieht den Zeitplan nicht gefärdet: Christian Amsler, Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz.
Keystone
Viele Lehrer fühlen sich wegen des neuen Lehrplans ihrer Autonomie beraubt: Erster Schultag in einem Zürcher Schulhaus. (Archivbild)
Viele Lehrer fühlen sich wegen des neuen Lehrplans ihrer Autonomie beraubt: Erster Schultag in einem Zürcher Schulhaus. (Archivbild)
Keystone
1 / 4

Der Kanton Aargau krebst in der Bildungspolitik zurück. Die Einführung des Lehrplans 21 wird auf das Schuljahr 2020/21 verschoben. Das hat der Regierungsrat gestern beschlossen. Ausschlaggebend waren sowohl finanzielle als auch inhaltliche Gründe: Der Kanton hat ein für das Bildungswesen folgenreiches Sparpaket geschnürt. Und er hatte erhebliche Anpassungen am neuen Lehrplan gefordert, der zurzeit grundsätzlich überarbeitet wird.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.