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Die Armee hat zu wenige Lastwagen für den Ernstfall

Das Militär prüft, ob es in Notlagen zivile Fahrzeuge einziehen kann.

Es wird eng: Der bestehende Fuhrpark reicht für grosse Gruppenverschiebungen nicht aus. Foto: Alex Kühni/VBS

Es wird eng: Der bestehende Fuhrpark reicht für grosse Gruppenverschiebungen nicht aus. Foto: Alex Kühni/VBS

Adrian Schmid@adschmid

Die Schweiz wird von allen Seiten angegriffen – die Soldaten schaffen es aber nicht rechtzeitig an die Grenze. Was wie ein schlechter Witz klingt, könnte im Ernstfall bittere Realität werden. Heute verfügt die Armee nicht über genügend Fahrzeuge, um im Krisenfall Truppen, Munition und Material an die Einsatzorte zu transportieren. Das Verteidigungsdepartement VBS von Bundesrätin Viola Amherd bestätigt: «Müssten grosse Teile der Armee mobilisiert werden, könnte der gleichzeitige Transport nicht vollumfänglich sichergestellt werden.» Nur im Alltag und in Zeiten erhöhter Spannungen kann die Armee ihre Transportbedürfnisse selbstständig abdecken.

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