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Die CVP umgarnt BDP und GLP

Eine Öko-Mitte-Holding soll nach den eidgenössischen Wahlen starten. Die angeschlagene CVP will sich mit den erfolgreichen Parteien verbünden.

«Wenn sich eine gute Lösung für eine starke Öko-Mitte-Koalition anbietet, kann man mit uns rechnen.»: Martin Bäumle, GLP.
«Wenn sich eine gute Lösung für eine starke Öko-Mitte-Koalition anbietet, kann man mit uns rechnen.»: Martin Bäumle, GLP.
Keystone

Die Grünliberalen und die BDP bedrängen die Mitteparteien. Statt nun aber der erstarkenden Konkurrenz kampfbetont entgegenzutreten, setzt die unter Wählerverlusten leidende CVP auf Kooperation mit den Siegreichen.

Seit 2007 bildet die CVP mit den Grünliberalen und der evangelischen Volkspartei (EVP) bereits eine gemeinsame Fraktion. Doch im Oktober werden die Grünliberalen flügge. Keiner zweifelt daran, dass sie zu ihren bisherigen drei Nationalratssitzen ein paar hinzugewinnen und somit selbst eine Fraktion werden bilden können. Fünf Sitze sind dazu im Minimum erforderlich. Fraktionsstärke bringt Geld, Kommissionssitze und – nicht zu unterschätzen – eine Vertretung im Büro der Räte, das bei parlamentarischen Geschäften wichtige Vorentscheidungen trifft. «Unser Ziel bleibt eine eigene Fraktion in Bern», sagt Martin Bäumle, der Präsident der Grünliberalen, «nach den Zürcher Wahlen ändert sich daran nichts.»

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