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«Die erste Umfrage hat bei der SVP etwas ausgelöst»

Im zweiten SRG-Wahlbarometer ist der Ja-Anteil für die Einwanderungsinitiative der SVP von 37 auf 43 Prozent gestiegen. Der Politologe Laurent Bernhard sagt, wie es zu dieser Entwicklung kam.

Nach der ersten Trendumfrage intensivierte die SVP ihre Kampagne: Plakat gegen die Masseneinwanderung.
Nach der ersten Trendumfrage intensivierte die SVP ihre Kampagne: Plakat gegen die Masseneinwanderung.
Keystone
Die Initiative «Gegen Masseneinwanderung» verlangt eine grundsätzliche Neuausrichtung der schweizerischen Zuwanderungspolitik durch eine umfassende Regulierung. Sie will insbesondere erreichen, dass die Schweiz die Zuwanderung durch die Festlegung von jährlichen Höchstzahlen für alle Zulassungen steuert. Dadurch sollen negative Folgen der Zuwanderung, wie beispielsweise Wohnungsknappheit, Überlastung des öffentlichen Verkehrs oder Lohndruck, gelöst werden.
Die Initiative «Gegen Masseneinwanderung» verlangt eine grundsätzliche Neuausrichtung der schweizerischen Zuwanderungspolitik durch eine umfassende Regulierung. Sie will insbesondere erreichen, dass die Schweiz die Zuwanderung durch die Festlegung von jährlichen Höchstzahlen für alle Zulassungen steuert. Dadurch sollen negative Folgen der Zuwanderung, wie beispielsweise Wohnungsknappheit, Überlastung des öffentlichen Verkehrs oder Lohndruck, gelöst werden.
Steffen Schmidt, Keystone
FDP-Parteipräsident Philipp Müller betont, dass es für gewisse Missstände, wie beispielsweise, dass Jobsuchende aus der EU Sozialhilfe erhielten, schon heute eine Handhabe gebe.
FDP-Parteipräsident Philipp Müller betont, dass es für gewisse Missstände, wie beispielsweise, dass Jobsuchende aus der EU Sozialhilfe erhielten, schon heute eine Handhabe gebe.
Walter Bieri
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Herr Bernhard, laut dem zweiten SRG-Wahlbarometer erhält die SVP-Masseneinwanderungsinitiative 43 Prozent Jastimmen. Nach der ersten Umfrage sagten Sie, ein Sieg für die SVP sei unrealistisch. Dies scheint nicht mehr der Fall zu sein.

Ehrlich gesagt, überrascht mich das Resultat. Normalerweise ist es so, dass der Ja-Anteil einer Initiative abnimmt, teilweise sogar stark. Es kommt sehr selten vor, dass eine Initiative zwischen der ersten und der zweiten Umfrage an Zustimmung gewinnt.

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