Zum Hauptinhalt springen

Die Knacknuss der grossen Steuerreform

Mit einer zinsbereinigten Gewinnsteuer würde die Schweiz für viele Firmen attraktiver. Trotzdem ist sie am Montag im Ständerat die Knacknuss in der Debatte zur Unternehmenssteuerreform III.

Firmen, die über viel Eigenmittel verfügen, sollen steuerlich belohnt werden. Die Kantone lehnen das ab.
Firmen, die über viel Eigenmittel verfügen, sollen steuerlich belohnt werden. Die Kantone lehnen das ab.
Keystone

Wenn Unternehmen mit dickem Finanzpolster Steuervorteile erhalten sollen, so hat das oft etwas Anrüchiges. Rasch ist da von ungerechten Steuerschlupflöchern die Rede. Den Befürwortern der zinsbereinigten Gewinnsteuer fällt es etwas leichter, ihren Steuerabzug anzupreisen, da ein geradezu tugendhaftes Argument für das Modell spricht: Es belohnt Firmen, die keine oder nur wenig Schulden machen. Wenn sie viel eigenes Kapital ausweisen, sollen sie auf einem Teil davon einen Zins von den Steuern abziehen dürfen. Dabei geht es um einen rechnerischen Zins, also eine Zahl, die nur für die Steuern verwendet wird, und nicht um einen real ausbezahlten Betrag.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.