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Die letzte Velovignette

Velofahrer müssen sich dieses Jahr zum letzten Mal eine neue Vignette kaufen. Danach muss die private Haftpflichtversicherung einspringen.

Ab 2012 ist die Velovignette Geschichte: National- und Ständerat haben beschlossen, die obligatorische Haftpflichtversicherung abzuschaffen. Noch ist die Vignette aber Pflicht: Ab dem 1. Juni müssen Fahrräder mit einer neuen Velovignette ausgerüstet sein, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) in Erinnerung rief. Wer mit einer abgelaufenen Marke unterwegs ist, riskiert eine Busse von 40 Franken.

Ab 2012 gibt es dann keine Vignetten mehr. Künftig werden die privaten Haftpflichtversicherungen für Schäden aufkommen, die Velofahrer verursachen.

Private Haftpflichtversicherung

Die Details werden auf Verordnungsebene geregelt. Dazu hat das Astra im April eine Anhörung gestartet. Vorgesehen ist, dass die Vignettenpflicht auch bei Fahrzeugen aufgehoben wird, die Velos gleichgestellt sind.

Es sind dies E-Bikes mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h, Motorhandwagen, bestimmte Motoreinachser sowie Elektro-Rollstühle mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 10 km/h. Beibehalten wird die obligatorische Haftpflichtversicherung für Motorfahrräder und E- Bikes mit einer Tretunterstützung über 25 km/h.

Das Astra geht davon aus, dass die Umstellung gut funktionieren wird. Die meisten in der Schweiz wohnenden Personen verfügten über eine private Haftpflichtversicherung, hält es fest. Um die übrigen knapp zehn Prozent auf die drohende Deckungslücke hinzuweisen, will das Bundesamt eine Informationskampagne starten.

SDA/bru

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