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Die letzten Sekunden der F/A-18

Die Blackbox des Unfalljets ist geborgen. Noch ist vieles unklar. Ein Augenschein an der Unfallstelle zeigt, wie sich die Tragödie zugetragen haben könnte.

Überblick über die Unfallstelle: Gemäss ersten noch unbestätigten Erkenntnissen ist der Absturzhergang in diesem Bild ersichtlich.
Überblick über die Unfallstelle: Gemäss ersten noch unbestätigten Erkenntnissen ist der Absturzhergang in diesem Bild ersichtlich.
Jan Derrer
Stelle 1: An dieser Stelle dürfte die F/A-18 die Bäume knapp über dem Boden gestreift haben. Die Maschine muss dabei stark beschädigt worden sein.
Stelle 1: An dieser Stelle dürfte die F/A-18 die Bäume knapp über dem Boden gestreift haben. Die Maschine muss dabei stark beschädigt worden sein.
Jan Derrer
24 Stunden später präsentiert sich der Lopper in bestem Wetter.
24 Stunden später präsentiert sich der Lopper in bestem Wetter.
Webcam Herzog-Marinecenter
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Aufgrund der Besichtigung der Absturzstelle der F/A-18 am Lopper am Alpnachersee und bisherigen Recherchen von Redaktion Tamedia zeichnet sich ab, wie sich die letzten Sekunden des Doppelsitzers abgespielt haben könnten.

Bereits bekannt ist, dass die beiden F/A-18 um 13.35 Uhr in Meiringen gestartet sind und im Sichtflug über den Brünig in Richtung Buochs unterwegs waren. Über dem Alpnachsee setzten beide Maschinen zu einer Umkehrkurve an. Nach bisher unbestätigten Angaben donnerten sie nebeneinander über den See hinweg, um dann in eine Linkskurve Richtung Lopper einzubiegen. Nur kurze Zeit später zog der Pilot des Einsitzers seine Maschine beinahe senkrecht in die Höhe. Seinem Staffelkollegen reichte die Zeit wohl nicht mehr.

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