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Die Nebelpetarden der Ministerinnen

Die beiden Bundesrätinnen Doris Leuthard und Eveline Widmer-Schlumpf kündigten in Davos Fortschritte und Durchbrüche in heiklen Dossiers an. Darf man das ernst nehmen?

Verfrühte Euphorie: Doris Leuthard (links) und Eveline Widmer-Schlumpf verkauften kleine Fortschritte als «Durchbruch».
Verfrühte Euphorie: Doris Leuthard (links) und Eveline Widmer-Schlumpf verkauften kleine Fortschritte als «Durchbruch».
Keystone

Der Steuerstreit mit den USA und der Fluglärmstreit mit Deutschland sind für die Schweiz zwei besonders dornige Dossiers. Beide Geschichten sind hüben wie drüben ein Dauerärgernis. Nun meldete Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf nach einem Treffen mit US-Finanzminister Timothy Geithner während des WEF in Davos Fortschritte im Steuerstreit. Verkehrsministerin Doris Leuthard diskutierte in den Bündner Bergen mit ihrem deutschen Amtskollegen Peter Ramsauer (CSU) über den Fluglärmstreit. Hinterher war von einem «Durchbruch» die Rede.

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