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Die SP präsentiert ihr Kandidatenquartett

Die Liste der SP-Kandidaten, die sich für die Nachfolge von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey bewerben, ist komplett. Es sind drei Männer und eine Frau aus der Westschweiz und aus dem Tessin.

Vier SP-Politiker wollen ihren Sitz: Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. (Archivbild)
Vier SP-Politiker wollen ihren Sitz: Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. (Archivbild)

Das Kandidatenfeld der SP ist abgesteckt. Bis heute konnten die Kantonalparteien Bewerberinnen und Bewerber zu Handen der Geschäftsleitung der SP Schweiz und der Fraktion melden. Zu den vier bereits bekannten Interessenten kamen keine neuen hinzu.

Die SP sprach in ihrer Mitteilung von «vier hochkarätigen und fachlich überaus kompetenten Persönlichkeiten». Der Freiburger Ständerat Alain Berset, der Walliser Nationalrat Stéphane Rossini, die Tessiner Nationalrätin Marina Carobbio und der Waadtländer Staatsrat Pierre-Yves Maillard werden sich nun der Geschäftsleitung und der Fraktion präsentieren.

Gespräche am 18. November

Die SP-Fraktion wird am Freitag an einer ausserordentlichen Sitzung eine Diskussion über die Bundesratswahlen führen. Die Geschäftsleitung wird am 18. November die vier Bewerber anhören und der Fraktion eine Wahlempfehlung abgeben.

Die Fraktion wird dann das Ticket für die Bundesratswahlen am 14. Dezember bestimmen. Ob eine oder mehrere Personen darauf stehen werden, wird sich nach Angaben von SP-Sprecher Andreas Käsermann erst am Schluss des Nominationsverfahrens klären.

Nach dem Rücktritt von Calmy-Rey hatten zunächst Personen aus allen Westschweizer Kantonen eine Kandidatur nicht ausgeschlossen. Der Neuenburger Staatsrat Jean Studer, die Genfer Ständerätin Liliane Maury Pasquier und die jurassische Bildungsdirektorin Elisabeth Baume-Schneider verzichteten dann aber auf eine Kandidatur.

SDA/wid

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