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Die Wasserkraft-Projekte des Bundes alarmieren die Umweltverbände

Es wird erst skizziert, wie und wo die Wasserkraft ausgebaut werden könnte – schon das wirft hohe Wellen.

Potenziale evaluieren: In der geschützten Greina-Ebene könnten dereinst Wasserkraftwerke gebaut werden.
Potenziale evaluieren: In der geschützten Greina-Ebene könnten dereinst Wasserkraftwerke gebaut werden.
Keystone

Der Ausbau der Wasserkraft gehört zum Projekt Atomausstieg. So jedenfalls sieht es der Bundesrat. Umgebaute und neue Stauseen sowie zusätzliche Kleinwasserkraftwerke sollen in bescheidenem Umfang zur atomstromfreien Zukunft beitragen: plus 4 Terawattstunden (TWh) bis 2050. Doch nur schon diese Strommenge zu erzeugen, dürfte schwierig werden, denn bereits zeichnet sich Widerstand ab. «Wenn das Bundesamt für Energie seine Ideen weiterverfolgt, führt der Atomausstieg zum Ausstieg aus dem Natur- und Landschaftsschutz», sagt Michael Casanvoa, Gewässerschutzexperte bei Pro Natura. Und Patrick Hofstetter vom WWF Schweiz erklärt, das vom Energieamt geschätzte Ausbaupotenzial sei «unrealistisch und für den Atomausstieg unnötig».

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