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Die Wirtschaft ist dort stark, wo der Einfluss des Preises schwach ist

Neue Unternehmens- und Konjunkturzahlen zeigen auf exemplarische Weise, weshalb zumindest Grossunternehmen trotz starkem Franken relativ gut unterwegs sind.

Hat in einigen Geschäftsfeldern die Preise erhöht: Ein Techniker der Firma ABB bei der Arbeit.
Hat in einigen Geschäftsfeldern die Preise erhöht: Ein Techniker der Firma ABB bei der Arbeit.
Reuters

Die Schweiz exportiert laut Ökonomen immer mehr Produkte, bei denen der Preis sekundär ist und der Frankenkurs somit nur beschränkt Probleme macht (TA vom Donnerstag). Neue Quartalsabschlüsse dreier Unternehmen sowie die Aussenhandelsstatistik des ersten Halbjahrs illustrieren, weshalb dem so ist.

Das Technologieunternehmen Sulzer etwa steigerte den Umsatz trotz hohem Franken um 8,8 Prozent auf 1,6 Milliarden. Bereinigt um die Währungseffekte wären es sogar 15,7 Prozent. Der Reingewinn stieg um 11,7 Prozent. Durch sein globales Netzwerk sei Sulzer auf natürlichem Wege gegen Währungseffekte bei der Rentabilität abgesichert, heisst es. «Unsere Kosten fallen in der Regel in der Währung an, in der auch der Umsatz anfällt», erklärt Sprecherin Verena Gölkel. «Nur 10 Prozent des Umsatzes erfolgen in Franken.» Und weil Sulzer weltweit an 160 Standorten präsent ist, habe die Frankenstärke abgesehen vom Einfluss auf Umsatz und Wachstum nur geringe Auswirkungen.

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