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Downsyndrom: Angst vor einem Test oder vor den Kosten?

Der neue Trisomie-21-Test Praena schürt Ängste und eine Polemik um potentiell mehr Abtreibungen. Dabei geht vergessen, wie wenig Unterstützung betroffene Eltern in der Schweiz erhalten – wenn ihr behindertes Kind erst einmal geboren ist.

Akzeptiert, aber kaum unterstützt: Menschen mit Downsyndrom haben es schwer im Schweizer Kranken- und Versicherungswesen. (Bild aus dem Kinohit «Cyrill trifft» von 2003, hier Cyrill Gehriger mit dem damaligen Bundesrat Moritz Leuenberger.)
Akzeptiert, aber kaum unterstützt: Menschen mit Downsyndrom haben es schwer im Schweizer Kranken- und Versicherungswesen. (Bild aus dem Kinohit «Cyrill trifft» von 2003, hier Cyrill Gehriger mit dem damaligen Bundesrat Moritz Leuenberger.)
Keystone

Er ist teuer, aber einfach. Und löst bittere Diskussionen aus. Führt Praena, der neue Vorgeburts-Bluttest, nun zu routinemässiger Abtreibung von Downsyndrom-Kindern (siehe Box)? Oder, wie die deutsche Selbsthilfegruppe DS-Infocenter über das Bild eines Babys mit Downsyndrom schrieb: «Bin ich unzumutbar?»

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