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Drittgenerationsvorrang «light»

Von der vorgeschlagenen erleichterten Einbürgerung der dritten Generation würden weit weniger junge Ausländer profitieren als ursprünglich erwartet.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) und der Zuger Sicherheitsdirektor Beat Villiger (CVP) weibeln für junge Ausländer der dritten Generation.
Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) und der Zuger Sicherheitsdirektor Beat Villiger (CVP) weibeln für junge Ausländer der dritten Generation.
Keystone

Am 12. Februar kommt ein Evergreen an die Urne: Erneut bringt das Parlament eine Vorlage zur Abstimmung, die eine erleichterte Einbürgerung junger Ausländer vorsieht.

Seit 1983 sind drei ähnliche Anläufe gescheitert. Der neuste Versuch ist allerdings ­zurückhaltender ausgestaltet als seine Vorläufer. Insbesondere käme er nur Ausländern der dritten Generation zugute, ­deren ­Familien schon lange hier leben. Bei ihnen handelt es sich um die Enkel der Einwanderergene­ration. Sie sind hier geboren und zur Schule gegangen. Einzige Gegnerin der Vorlage ist die SVP.

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