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Ecopop-Anliegen kommt wieder aufs Tapet

Heute hat eine nationalrätliche Kommission die Forderung diskutiert, Kondome in Entwicklungsländern zu verteilen. Als die Idee aus der Küche des Vereins Ecopop kam, war sie heftig umstritten.

Felix Schindler
Kondome für Entwicklungsländer: Ist es nun «Herrenmenschentum» oder ein Engagement zur Förderung der Gesundheit?
Kondome für Entwicklungsländer: Ist es nun «Herrenmenschentum» oder ein Engagement zur Förderung der Gesundheit?
Seth Perlman, Keystone

Heute Dienstag war ein Postulat in der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats traktandiert, das ähnlich wie die Ecopop-Initiative die Zahl der Geburten in Entwicklungsländern senken will. Der Vorstoss von Nationalrätin Doris Fiala (FDP, ZH) aus dem Jahr 2013 verlangt, die schweizerische Entwicklungshilfe die «sexuelle und reproduktive Gesundheit» stärker fördere, insbesondere die «Familienplanung und Prävention im Kampf gegen sexuell übertragbare Krankheiten». Es sei zu prüfen, ob die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit allen Menschen, die dies wünschten, Verhütungsmittel zur Verfügung stellen könnte.

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