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Ein ganz entschlossenes «Ja, aber»

Noch bevor die Konsultation zum Rahmenabkommen richtig begonnen hat, ist das Resultat absehbar. Was danach kommen soll? Das weiss niemand so genau.

Philipp Loser, Beni Gafner, Robert Mayer
Beladener Lastwagen: Die exportierenden Branchen sind für ein Rahmenabkommen. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Beladener Lastwagen: Die exportierenden Branchen sind für ein Rahmenabkommen. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Ja, nein, aber. Dafür, dagegen, unentschieden. Vielleicht, ganz sicher, doch nicht. Es ist für alle etwas dabei an dieser Jahresmedienkonferenz des wichtigsten Wirtschaftsverbands der Schweiz, der Economiesuisse. Thema, soweit sind sich alle einig, ist das Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU und die Zukunft des bilateralen Wegs. «Ja, wir sind überzeugt von diesem Abkommen», sagt Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung in ein Mikrofon von Radio SRF und versucht, damit Klarheit in die Kommunikation seines Verbands zu bringen. Etwas, was ihm und seiner Direktorin Monika Rühl zuvor nicht gelungen war. Man unterstütze «ein» Rahmenabkommen auf der Basis des vorliegenden Entwurfstextes, sagte Rühl während der Präsentation (so lautet auch die Formulierung in der offiziellen Medienmitteilung). Kurz darauf ergänzte sie, dass «der» vorliegende Entwurf ein gutes Verhandlungsergebnis sei, mit zahlreichen Vorteilen für die Schweiz. Aber eben nicht ganz, nicht vorbehaltlos.

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