Zum Hauptinhalt springen

Ein Propaganda-Lehrstück

Die voll verschleierte Schweizer Muslimin Nora Illi nutzte eine Talksendung in der ARD für die Verharmlosung des IS. Das deutsche Fernsehen ist einmal mehr in die Quotenfalle getappt.

Darf man im Fernsehen einer einschlägig bekannten Propagandistin wie Nora Illi eine solche Plattform bieten? Das fragen sich viele deutsche Kommentatoren nach dem Auftritt der Schweizer Konvertitin in der Talksendung von Anne Will am Sonntagabend. Unter dem Titel «Mein Leben für Allah – warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?» diskutierten nebst Illi Experten und Direktbetroffene.

Nora Illi, sogenannte Frauen­beauftragte des Islamischen Zentralrates, wusste ihre Provokationen geschickt an den Mann und die Frau zu bringen. Hart an der Grenze zum illegalen Aufruf zur Gewalt verteidigte sie die krude Logik ihrer Sicht des Jihadismus. Sie bot dabei eine Lehrstunde in Sachen Propaganda: Wer diese einsetzt, will nicht diskutieren und mit Argumenten überzeugen, sondern mit allen Tricks die Emotionen und das Verhalten der Menschen beeinflussen, beispielsweise indem er diese wütend macht, verängstigt oder ihnen Unmögliches verheisst.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.