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Eine Debatte, die eigentlich überflüssig sein sollte

Weil gesellschaftliche Ungleichheit in den Köpfen beginnt, ist es richtig, dass der Zürcher Gemeinderat auf gendergerechter Sprache besteht.

Susanne Brunners Vorstoss im Zürcher Gemeinderat wurde abgelehnt, weil er nicht gendergerecht formuliert gewesen war. Foto: Andrea Zahler

Susanne Brunners Vorstoss im Zürcher Gemeinderat wurde abgelehnt, weil er nicht gendergerecht formuliert gewesen war. Foto: Andrea Zahler

Thomas Speich@sonntagszeitung

Für einmal stritt das Zürcher Stadtparlament an seiner Sitzung in dieser Woche nicht über Parkplätze oder Budgetkürzungen, sondern über die Wirkung von Sprache. Es hatte zu beurteilen, ob das Ratsbüro zu Recht die Annahme einer Interpellation zurückwies, in der nur die männliche, statt die weibliche und die männliche Form verwendet worden war. Das Verdikt nach eineinhalbstündiger Debatte: Ja, das war richtig.

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