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Eine Hintertür für neue AKW

Die Ständeratskommission ist gegen einen generellen Atomausstieg. Falls neue Technologien zur Verfügung stehen, sollen neue Atomkraftwerke möglich sein.

Setzt sich die Ständeratskommission durch, bleibt unklar, welche AKW dereinst ohne Ersatz vom Netz gehen: AKW Gösgen.
Setzt sich die Ständeratskommission durch, bleibt unklar, welche AKW dereinst ohne Ersatz vom Netz gehen: AKW Gösgen.
Keystone

Nach dem Nationalrat dürfte am 28. September auch der Ständerat den Atomausstieg beschliessen, allerdings mit einem Vorbehalt. Die Umwelt-, Raumplanungs- und Energiekommission (Urek) des Ständerates baut den Ausstiegsskeptikern eine Brücke: Falls in Zukunft eine völlig andere, sichere AKW-Generation zur Verfügung steht, sollen neue Kernkraftwerke möglich sein. Damit holt die Kommission die FDP mit ins Boot, die sich im Nationalrat gegen ein «Technologieverbot» gewehrt hatte. «Wir lassen die Tür offen für den Fall, dass in absehbarer Zeit neue Technologien zur Verfügung stehen», sagte Urek-Präsident Rolf Schweiger (FDP, ZG).

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