Zum Hauptinhalt springen

Eine sichere AHV gibt es nicht gratis

Die erste Runde der Rentendebatte im Ständerat ist vorbei. Die Mehrwertsteuer soll für die AHV um 13 Prozent erhöht werden. Auch die Lohnabzüge steigen.

Wer konsumiert, hilft der AHV: Die Mehrwertsteuer fällt bei diesem Restaurantbesuch künftig ein paar Rappen höher aus, die dann in die AHV fliessen.
Wer konsumiert, hilft der AHV: Die Mehrwertsteuer fällt bei diesem Restaurantbesuch künftig ein paar Rappen höher aus, die dann in die AHV fliessen.
Keystone
Paul Rechsteiner, Präsident des Gewerkschaftsbunds und SP-Ständerat (SG).
Paul Rechsteiner, Präsident des Gewerkschaftsbunds und SP-Ständerat (SG).
Keystone
Alex Kuprecht, SVP-Ständerat (SZ).
Alex Kuprecht, SVP-Ständerat (SZ).
Keystone
1 / 3

Wäre die Rentendebatte ein Boxkampf, würde jetzt die Glocke läuten. Die erste Runde ist vorbei. Am Mittwoch hat der Ständerat das Reformpaket verabschiedet. Besonders umstritten ist nach wie vor die Erhöhung der AHV-Renten (siehe Interviews unten).

Nun steht auch fest, dass der Ständerat die Mehrwertsteuer schrittweise um 1 Prozentpunkt erhöhen will, um den grössten Teil der Finanzierungslücke der AHV aufzufüllen. Gemessen am regulären Normalsatz, entspricht das einem Aufschlag um 13 Prozent. Insgesamt sollen die Konsumenten jährlich 3,6 Milliarden Franken mehr abliefern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.