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Eltern im Off

Sexting, Grooming, Mobbing: Viele Eltern wissen kaum, was ihre Kinder im Internet tun. Sollen sie intervenieren? Und wenn ja, wie?

Verbindung in die Welt – und manchmal Plattform für den Austausch von fragwürdigen Inhalten: Jugendliche schauen auf den Bildschirm eines Handys.
Verbindung in die Welt – und manchmal Plattform für den Austausch von fragwürdigen Inhalten: Jugendliche schauen auf den Bildschirm eines Handys.
Keystone
Digitale Angebote gehören heute zur Lebenswelt der Kinder: Ein dreijähriges Mädchen sitzt vor dem Laptop. (Archivbild)
Digitale Angebote gehören heute zur Lebenswelt der Kinder: Ein dreijähriges Mädchen sitzt vor dem Laptop. (Archivbild)
Keystone
Auch die Schule steht in der Pflicht – Eltern sollten mit der Medienerziehung nicht alleine gelassen werden: Eine Lehrerin hilft einer Schülerin am Computer. (Archivbild)
Auch die Schule steht in der Pflicht – Eltern sollten mit der Medienerziehung nicht alleine gelassen werden: Eine Lehrerin hilft einer Schülerin am Computer. (Archivbild)
Keystone
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Mit dem Handy zu chatten und am Computer auf Facebook zu surfen, gehört heute zu jeder Kindheit. Doch die Onlineaktivitäten ihrer Sprösslinge sind für viele Mütter und Väter eine grosse Unbekannte. Seit Oktober läuft daher eine Aufklärungskampagne von Pro Juventute, die Cyberrisiken für Kinder und Jugendliche thematisiert. Die Resonanz auf dieses Thema sei gross, sagt Daniela Melone, Leiterin der Elternberatung der Stiftung. Rasch habe sich jedoch gezeigt, dass der Aufklärungs- und Beratungsbedarf nicht nur bei den Kindern, sondern vor allem auch bei den Eltern vorhanden sei. «Die Angebote in den sozialen Medien entwickeln sich so rasant, dass selbst versierte Eltern nicht wissen, was bei den Jugendlichen gerade aktuell ist.» Zudem falle es Müttern und Vätern häufig genauso schwer, über Cyberrisiken wie Sexting oder Grooming zu sprechen wie über die Sexualaufklärung – zu tief reiche das Thema in die Intimsphäre der Kinder hinein.

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