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Elternvereinigung gegen Legalisierung von Drogen

Zum internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch lancieren Schweizer Eltern eine Petition «gegen Legalisierung von Drogen». Sie befürchten eine Verharmlosung von Cannabis.

Im Rahmen einer Veranstaltung der Schweizerischen Vereinigung «Eltern gegen Drogen» äussert sich Nationalrätin Andrea Geissbühler zur Drogenlegalisierung.

Eine abstinenzorientierte Drogenpolitik fordert die Schweizerische Vereinigung Eltern gegen Drogen. Zum Internationalen UNO-Tag gegen Drogenmissbrauch und Drogenhandel vom (morgigen) Dienstag lanciert sie eine Petition «gegen eine Legalisierung von Drogen». Das «verbotene Betäubungsmittel» Cannabis und dessen Anbau, Konsum und Handel dürften nicht verharmlost werden, heisst es in der an den Bundesrat gerichteten Petition, deren Text am Montag veröffentlicht wurde.

Staatlich finanzierte Drogenberatungsstellen müssten verpflichtet werden, auf die Gefahren des Kiffens hinzuweisen, heisst es weiter: Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, das Auslösen von Depressionen, Psychosen und Schizophrenien und Kontrollverluste, die oft zu Aggressionen und Gewalttaten führten.

Ziel soll Abstinenz sein

In Rehabilitationsstätten und Therapieplätzen müssten Suchtkranke auf das Ziel der Abstinenz hin beraten und behandelt werden. Bei der staatlich finanzierten Abgabe der Betäubungsmittel Methadon und Heroin müsse ebenfalls das Ziel der Abstinenz anvisiert werden.

Alle Suchthilfeangebote seien regelmässig auf Kosten, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit hin zu überprüfen. Die vom Bundesrat eingesetzte «Suchtexpertenkommission», die sich «gegen den Volkswillen für die Legalisierung aller illegaler Drogen einsetzt», gehöre aufgelöst und neu besetzt, heisst es zudem in der Petition.

SDA/kpn

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