Zum Hauptinhalt springen

Endlich geschafft: Hier freut sich Keller-Sutter

Der Moment, als die Wahl der St. Gallerin bekannt gegeben wird.

Acht Jahre nach ihrer Nicht-Wahl gelingt Karin Keller-Sutter der Sprung in den Bundesrat.

Die neue FDP-Bundesrätin heisst Karin Keller-Sutter. Die Vereinigte Bundesversammlung hat die 54-jährige St. Galler Ständerätin am Mittwoch mit 154 von 237 gültigen Stimmen gewählt. Keller-Sutter erreichte bereits im ersten Wahlgang das absolute Mehr. An zweiter Stelle lag der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki mit 56 Stimmen. 27 Stimmen gingen an verschiedene Personen. Das absolute Mehr lag bei 119 Stimmen.

Karin Keller-Sutter hat sich vor der Vereinigten Bundesversammlung für das Vertrauen bedankt und die Annahme der Wahl erklärt. «Mit der Wahl beenden Sie ein dornenvolles Kapitel der freisinnigen Frauen», sagte Keller-Sutter. «Nach fast 30 Jahren Absenz in der Landesregierung darf ich die Aufgabe als Bundesrätin übernehmen. Ich glaube, dass wir damit wieder zur Normalität übergehen können.» Keller-Sutter bedankte sich auch bei Konkurrent Hans Wicki.

Bildstrecke: Die schönsten Bilder der Bundesratswahl

12:30 Uhr – Karin Keller-Sutter nimmt nach ihrer Wahl in den Bundesrat ein Bad in der Menge auf dem Bundesplatz.
12:30 Uhr – Karin Keller-Sutter nimmt nach ihrer Wahl in den Bundesrat ein Bad in der Menge auf dem Bundesplatz.
KEYSTONE/Marcel Bieri
10.30 Uhr – Schon bei den neuen Kolleginnen und Kollegen: Karin Keller-Sutter und Viola Amherd reihen sich ins Gremium ein.
10.30 Uhr – Schon bei den neuen Kolleginnen und Kollegen: Karin Keller-Sutter und Viola Amherd reihen sich ins Gremium ein.
Keystone/Pool/Peter Klaunzer
07.20 Uhr – Kandidatin mit Aussenseiterchancen: CVP-Frau Heidi Z'graggen am frühen Morgen in Bern.
07.20 Uhr – Kandidatin mit Aussenseiterchancen: CVP-Frau Heidi Z'graggen am frühen Morgen in Bern.
Twitter
1 / 20

Die Verantwortung übernehme sie mit grossem Respekt und grosser Freude, sagte die St. Gallerin. «In unserem Land hat ein Mensch nur einen beschränkten Einfluss. Und unser Wirken ist zeitlich beschränkt. Wenn wir Lösungen erarbeiten wollen, können wir das nur gemeinsam», stellte Keller-Sutter fest.

«Wir brauchen den Willen, im Bundesrat zusammenzuarbeiten. Wir brauchen auch im Parlament den Willen, Lösungen zu finden, die über die Parteigrenzen hinausgehen. Gewinnen können wir nur gemeinsam.» «Die Bevölkerung erwartet, dass wir uns nicht gegenseitig blockieren, sondern miteinander reden.»

Dabei dürfe auch gestritten werden, denn die besten Lösungen entstünden aus der Auseinandersetzung mit anderen Meinungen. Der konstruktiv-kritische Dialog müsse die Leitschnur sein.

SDA/cpm

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch