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Er setzt sich ab von den Pinguin-Diplomaten

Er ist einer der wichtigsten Schweizer Botschafter und trotzdem ein bescheidener Mann: Der Basler Paul Seger ist der neue UNO-Botschafter in New York.

Führ ihn zählt die Kraft der Argumente: Paul Seger möchte Konflikte mit Schweizer Neutralität lösen.
Führ ihn zählt die Kraft der Argumente: Paul Seger möchte Konflikte mit Schweizer Neutralität lösen.
Keystone

Warum immer Fliege? Weshalb nie Krawatte? Paul Seger, 51-jähriger Spitzendiplomat, sagts undiplomatisch, mit Humor, typisch für ihn: «Ich will anders sein als der Rest der Pinguin-Kolonie mit ihren schwarzen Anzügen und weissen Hemden.»

Der neue Erste Mann der Schweiz am UNO-Sitz in New York ist ohnehin nicht einer, den man als diplomatischen Charakter qualifizieren würde. Er redet nicht gewunden, nicht abgehoben, nicht selbstverliebt. «Ich nehme meinen Job ernst, mich selbst nicht. Und ich mache gerne gelegentlich einen schrägen Spruch.» Das helfe auch diplomatisch, schwierige Situationen zu entspannen. Auf dem internationalen Parkett der zahllosen Selbstdarsteller fällt Seger durch Bescheidenheit auf. «Ich bin nicht jemand, der im Rampenlicht stehen will. Meine Arbeit sehe ich als Beitrag zum Wohlergehen des Gemeinwesens.»

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