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Erben ist auch ohne Steuer teuer

Aus Angst vor einer Erbschaftssteuer haben viele Eltern ihre Häuser den Kindern geschenkt. Diese besitzen nun Vermögen, das zu Mehrkosten führt – und nicht so leicht zurückgegeben werden kann.

Erhält eine junge Familie ein Haus geschenkt, hat das für sie nicht nur Vorteile: Bis zum 16. Februar 2013 werden Stimmen für die Erbschaftssteuer-Initiative gesammelt.
Erhält eine junge Familie ein Haus geschenkt, hat das für sie nicht nur Vorteile: Bis zum 16. Februar 2013 werden Stimmen für die Erbschaftssteuer-Initiative gesammelt.
Keystone

Und plötzlich war Barbara W.* Hausbesitzerin. Ihr Vater hat ihr und ihrem Bruder letztes Jahr ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen an guter Lage in der Stadt Zürich vererbt. Vorzeitig und rasch, da er eine drohende Erbschaftssteuer umgehen wollte.

So wie Barbara W. ist es vielen Schweizerinnen und Schweizern ergangen, seit für die Erbschaftssteuer-Initiative gesammelt wird. Das links-grüne Komitee unter der Leitung der EVP hat noch bis am 16. Februar 2013 Zeit, die nötigen 100'000 Unterschriften zu sammeln. Zwar sind erst 77'000 Unterschriften zusammen. Kampagnenleiter Joel Blunier ist jedoch überzeugt, dass die Initiative zustande kommt – auch wenn die Sammlung schwieriger als geplant laufe. Wird das Begehren angenommen, werden Erbschaften über zwei Millionen Franken mit 20 Prozent besteuert – und zwar rückwirkend ab dem 1. Januar 2012.

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