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«Es braucht in den Verhandlungen mit Brüssel keinen Plan B»

Seit bald einem Jahr ist Yves Rossier Staatssekretär im EDA. Die schwierigste Aufgabe des Chefdiplomaten: Er soll die blockierten Verhandlungen mit der EU retten.

«Die Schweiz ist eines der Länder, das am meisten von der Globalisierung profitiert»: Staatssekretär Yves Rossier verhandelt mit Brüssel.
«Die Schweiz ist eines der Länder, das am meisten von der Globalisierung profitiert»: Staatssekretär Yves Rossier verhandelt mit Brüssel.
Susanne Keller

Herr Rossier, Sie treffen nächste Woche erneut den EU-Chefdiplomaten David O’Sullivan. Wie ist der aktuelle Stand der Verhandlungen? Wir beide verhandeln nicht. Unser Job ist es nur, einen Weg zu finden, wie die bestehende Kluft zwischen Brüssel und Bern überbrückt werden kann. Denn Fakt ist: Die heutigen Positionen beider Seiten sind unvereinbar. Wir sondieren also lediglich Verhandlungsoptionen und bereiten das Feld. Ob dann tatsächlich verhandelt wird, entscheiden letztlich der Bundesrat und der EU-Ministerrat aufgrund unserer Vorschläge.

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