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«Es geht nur zusammen mit den Konsumenten»

Euro und Dollar sind tief, die Schweizer Preise unverändert hoch. Es liege an den Konsumenten, zu handeln, sagt der Direktor der Wettbewerbskommission. Das kommt nicht gut an.

In den Mittelpunkt des Interesses gerückt: Rafael Corazza, Direktor der eidgenössischen Wettbewerbskommission.
In den Mittelpunkt des Interesses gerückt: Rafael Corazza, Direktor der eidgenössischen Wettbewerbskommission.
Keystone
Sara Stalder, Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, ist bestürzt: «Die Weko diskreditiert sich selber, indem sie sich als machtlos darstellt. Das ist sie nicht.»
Sara Stalder, Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, ist bestürzt: «Die Weko diskreditiert sich selber, indem sie sich als machtlos darstellt. Das ist sie nicht.»
Keystone
Noch härter mit der Weko ins Gericht geht Rudolf Strahm, der ebenfalls Mitglied der Kommission war. Diese betreibe eine «Augen-zu-Politik» gegenüber manifesten Hochpreispraktiken.
Noch härter mit der Weko ins Gericht geht Rudolf Strahm, der ebenfalls Mitglied der Kommission war. Diese betreibe eine «Augen-zu-Politik» gegenüber manifesten Hochpreispraktiken.
Keystone
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In der Regel ist er nicht gerade im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Doch das ist jetzt anders. Die Konsumenten ärgern sich über die Preise, die auf hohem Niveau verharren, wegen der Euro- und Dollarschwäche hätten sie schon lange um einen Fünftel sinken sollen. Damit rückt die eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko), Hüterin über die Einhaltung des Kartellrechts, ins Scheinwerferlicht und mit ihr der Direktor Rafael Corazza.

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