Es geht um mehr als um die 8-Tage-Regel

Vertrauliche Papiere aus dem Bundeshaus zeigen, welche sieben Punkte der flankierenden Massnahmen zur Disposition stehen.

Provozierte mit dem Gewerkschaftsbund den grossen Eklat beim Deal mit der EU: Paul Rechsteiner. Bild: Keystone

Markus Häfliger@M_Haefliger
Andreas Valda@ValdaSui

Am Tag nachdem die Gewerkschaften den grossen Eklat provoziert haben, geht im Ostflügel des Bundeshauses fast alles seinen gewohnten Gang. Wie geplant, kommt es am Donnerstagnachmittag zu technischen Gesprächen über mögliche Änderungen der flankierenden Massnahmen (Flam). Inhalt: höchst technisch und trotzdem politisch explosiv. Gastgeber: hoch­rangige Beamte des Departements von ­Bundesrat Johann Schneider-Ammann (FDP). Teilnehmer: Gewerbeverband und Arbeitgeberverband. Prominente Abwesende: die Gewerkschaften, die tags zuvor den Boykott ausgerufen haben – mit dem Vorwurf, Schneider-Ammann wolle der EU die Flam auf dem Altar des Liberalismus opfern.

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