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«Es ist wie ein Märchen – ich wurde gehört»

Markus Zangger machte die Übergriffe des «Superlehrers» Jürg Jegge öffentlich und hat damit sein Leben ins Lot gebracht. Nun ist er für den Prix Courage nominiert.

Der steinige Weg ist geschafft. Und so geniesst Markus Zangger das neue Leben nach der Veröffentlichung seines Buches in vollen Zügen – wie hier am «Chlostergumpen», unweit seines Wohnorts in Embrach ZH. (Foto: Sibylle Meier)

Der steinige Weg ist geschafft. Und so geniesst Markus Zangger das neue Leben nach der Veröffentlichung seines Buches in vollen Zügen – wie hier am «Chlostergumpen», unweit seines Wohnorts in Embrach ZH. (Foto: Sibylle Meier)

Es hätte alles auch ganz anders kommen können. Aber Markus Zangger ist nicht wie manche seiner Weggefährten an seinem Schicksal zerbrochen. «Ich habe ein neues Leben gefunden, es ist alles aufgegangen», sagt er eineinhalb Jahre nach dem wohl mutigsten Schritt, den er bislang überhaupt zu gehen gewagt hat. Der Mann aus Embrach ZH stand hin und hat sein Schicksal öffentlich gemacht. Und zwar so, dass er nicht überhört werden konnte. Denn er wusste, dass es Versuche geben würde ihn zu übertönen, ihn nicht ernst zu nehmen, mundtot zu machen.

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