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«Es soll sich niemand betupft fühlen, der gekrampft hat»

Christoph Blocher kritisiert die eigene Parteibasis als «bequem». Wie kommt das dort an? Die schwachen Kantonalparteien werden was zu hören bekommen, sagt Wahlkampfleiter Hans Fehr.

«Es gibt SVP-Parlamentarier, die wurden auf der beispiellosen Erfolgsstrasse quasi ins Amt gespült und mussten nicht hart kämpfen. Einige freuen sich, dass sie 'in Bern oben' sind»: Hans Fehr. (Bild: Keystone - Familienfest der SVP in Bern im Vorfeld der Wahlen 2011)
«Es gibt SVP-Parlamentarier, die wurden auf der beispiellosen Erfolgsstrasse quasi ins Amt gespült und mussten nicht hart kämpfen. Einige freuen sich, dass sie 'in Bern oben' sind»: Hans Fehr. (Bild: Keystone - Familienfest der SVP in Bern im Vorfeld der Wahlen 2011)

«In gewissen SVP-Kantonalparteien herrscht die Haltung, 'die in Zürich und Bern’ machen das schon. Dabei müssten sie selber für ihren Erfolg kämpfen», sagt SVP-Nationalrat Hans Fehr und Wahlkampfleiter zum Rückgang des Wähleranteils seiner Partei. 30 Prozent oder mehr sollten es werden. Das waren die Träume noch vor den Wahlen. Geworden sind es 26,6 Prozent. Die Enttäuschung ist gross. So gross, dass sogar Parteiübervater Christoph Blocher seine eigene Partei kritisiert. Er habe «in den letzten Jahren eine grosse Bequemlichkeit in der ganzen Partei» festgestellt. «Wir mussten uns nicht mehr anstrengen, voranzukommen.»

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