Zum Hauptinhalt springen

E-Voting soll verboten werden

Aus Angst vor Hackerangriffen und einem Demokratieverlust wollen zwei Nationalräte die elektronische Stimmabgabe verhindern.

Seit 2014 fanden in 14 Kantonen Tests zur elektronischen Stimmabgabe statt: Eine Demo-Abstimmungskarte des E-Voting-Systems des Kantons Genf.
Seit 2014 fanden in 14 Kantonen Tests zur elektronischen Stimmabgabe statt: Eine Demo-Abstimmungskarte des E-Voting-Systems des Kantons Genf.
Peter Schneider, Keystone
Lange diskutiert: Im April 2017 sprachen Barbara Perriard, Leiterin der Sektion Politische Rechte, Walter Thurnherr, Bundeskanzler, und Vizekanzler und Bundesratsprecher Andre Simonazzi vor den Medien über die Pläne des Bundesrats bezüglich E-Voting.
Lange diskutiert: Im April 2017 sprachen Barbara Perriard, Leiterin der Sektion Politische Rechte, Walter Thurnherr, Bundeskanzler, und Vizekanzler und Bundesratsprecher Andre Simonazzi vor den Medien über die Pläne des Bundesrats bezüglich E-Voting.
Anthony Anex, Keystone
Lücken im System bergen Gefahren: Hacker des Chaos Computer Club Zürich (CCCZH) haben jedoch gravierende Sicherheitslücken in diesem Wahlverfahren offengelegt.
Lücken im System bergen Gefahren: Hacker des Chaos Computer Club Zürich (CCCZH) haben jedoch gravierende Sicherheitslücken in diesem Wahlverfahren offengelegt.
Daniel Acker
1 / 5

Für den Luzerner SVP-Nationalrat Franz Grüter und dem St. Galler FDP-Nationalrat Marcel Dobler ist die elektronische Stimmabgabe ein Dorn im Auge, wie die «Zentralschweiz am Sonntag» schreibt.

Ihre Gründe: Einerseits bestehe die Gefahr von Hackerangriffen, andererseits sei die elektronische Stimmabgabe laut Grüter «eine grosse Gefahr für unsere Demokratie». Für Dobler sei die Methode zudem zu mühsam und zu teuer.

Sie wollen darum mit Vorstössen die Pläne der Regierung verhindern. Letztere verkündete im April dieses Jahres, das papierlose Abstimmen nach erfolgreichen Pilotversuchen voranzutreiben. Bis 2019 sollen zwei Drittel der Kantone die elektronische Stimmabgabe einsetzen - die Einführung aber soll auf freiwilliger Basis geschehen. Für die beiden Unternehmer kommt hingegen ein E-Voting nur für stimmberechtigte Auslandschweizer infrage.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch