ABO+

Knatsch um Rentenreform – um 400 Millionen Franken verrechnet?

Pensionskassen und Arbeitgeber streiten über die Kosten für die Sanierung der zweiten Säule. Der Vorwurf: Die Kassen hätten absichtlich falsch gerechnet.

Sozialminister Alain Berset erläuterte im Dezember vor den Medien den neuen Vorschlag zur Sanierung der Pensionskassen. Foto: Keystone

Sozialminister Alain Berset erläuterte im Dezember vor den Medien den neuen Vorschlag zur Sanierung der Pensionskassen. Foto: Keystone

Markus Brotschi

Der Bundesrat hat im Dezember einen neuen Vorschlag zur Sanierung der Pensionskassen in die Vernehmlassung geschickt. Dabei handelt es sich um einen Kompromiss, den Arbeitgeberverband und Gewerkschaften in zähen Verhandlungen erzielt haben. Kernstück ist die Senkung des rentenbestimmenden Umwandlungssatzes und ein Rentenausgleich für eine Übergangsgeneration. Doch schon bevor dieser Kompromiss ins Parlament kommt, schreiben ihn bürgerliche Politiker ab. So sagte CVP-Präsident Gerhard Pfister kürzlich, dass der Vorschlag angesichts des Widerstands aus der Wirtschaft keine Chance habe.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt