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Familie Erb darf bis Ende August im Schloss wohnen

Eigentlich hätte die Familie des verstorbenen Rolf Erb am 1. Mai aus dem Schloss ausziehen müssen. Jetzt sind die Behörden auf einen Wunsch der Familie eingegangen.

Der Wert des gesamten Anwesens wurde auf mindestens 35 Millionen Franken beziffert: Blick auf Schloss Eugensberg in Salenstein TG.
Der Wert des gesamten Anwesens wurde auf mindestens 35 Millionen Franken beziffert: Blick auf Schloss Eugensberg in Salenstein TG.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Übernahm von seinem Vater ein Imperium für Autos, Küchen und Kaffee: Rolf Erb nach dem Prozess in Zürich. (15. Januar 2014)
Übernahm von seinem Vater ein Imperium für Autos, Küchen und Kaffee: Rolf Erb nach dem Prozess in Zürich. (15. Januar 2014)
Ennio Leanza, Keystone
Die Erbs waren einst eine angesehene Familie, die zu den reichsten der Schweiz gehörte: Auf diesem Bild wird sie für die Verdienste im Autohandel geehrt. Christian Erb (vorne), hinten links Rolf Erb, rechts Patron Hugo Erb, der 2003 verstarb.
Die Erbs waren einst eine angesehene Familie, die zu den reichsten der Schweiz gehörte: Auf diesem Bild wird sie für die Verdienste im Autohandel geehrt. Christian Erb (vorne), hinten links Rolf Erb, rechts Patron Hugo Erb, der 2003 verstarb.
Keystone
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Die Familie Erb muss erst Ende August aus dem Schloss Eugensberg in Salenstein ausziehen. Das Konkursamt des Kantons Thurgau und die Familie haben sich darauf geeinigt, wie die Staatskanzlei Thurgau am Freitag mitteilte.

Ursprünglich hätte die Familie gemäss einem Entscheid des Bundesgerichts bereits per 1. Mai aus dem Schloss ausziehen müssen. Die Familie äusserte jedoch den Wunsch, bis zum vorgesehenen Schulwechsel der Kinder im August im Schloss bleiben zu können. Dieser Wunsch wurde der Familie in einer Vereinbarung zwischen dem Konkursamt und der Familie – in Absprache mit den Gläubigervertretern – noch vor dem Tod von Rolf Erb von Anfang April zugestanden, wie es weiter heisst.

In dieser Vereinbarung ging es unter anderem auch um verschiedene Vermögenswerte, die den Gläubigern zustehen. Durch den Abschluss der Vereinbarung können nun unter anderem verschiedene Vermögenswerte in Millionenhöhe aus dem Fürstentum Liechtenstein unkompliziert in die Konkursmasse überführt werden.

SDA/woz

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