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Fantransporte sollen nicht gesetzlich geregelt werden

Sportfans sollen auch in Zukunft freie Wahl haben, wie sie an ein Spiel reisen können. Eine Kommission des Ständerats folgt dem Nationalrat.

Supporter in bester Laune: YB-Fans auf ihrer Reise mit der SBB zu einem Auswärtsspiel. (11. September 2011)
Supporter in bester Laune: YB-Fans auf ihrer Reise mit der SBB zu einem Auswärtsspiel. (11. September 2011)
Alessandro della Valle, Keystone

Sportfans sollen nicht per Gesetz dazu gezwungen werden, in für sie vorgesehenen Zügen oder Bussen an Matches zu fahren. Die Verkehrskommission des Ständerates (KVF) beantragt ihrem Rat einstimmig, dem Nationalrat zu folgen und das Geschäft abzuschreiben.

Das Parlament hatte die Vorlage zuvor an den Bundesrat zurückgewiesen mit dem Auftrag, mit Sportverbänden, Clubs, Fanorganisationen, Verkehrsunternehmen und Kantonen Lösungen zu suchen. In der Zwischenzeit seien Verbesserungen erzielt worden, schreibt die KVF in ihrer Mitteilung vom Dienstag. Sie verweist auf die Ergebnisse des Runden Tisches.

Gemeinsame Empfehlung

Unter anderem wurde eine polizeiliche Koordinationsplattform Sport eingerichtet. Zudem haben die Swiss Football League und die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren eine gemeinsame Empfehlung zur Umsetzung des Hooligan-Konkordats veröffentlicht. Im Zentrum steht die einheitliche Regelung zur Beweissicherung.

SDA/fal

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