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Medikamentenskandal: «Familien brauchen schnelle Hilfe»

Ein Epilepsie-Medikament hat Dutzende Kinder schwer geschädigt. Politiker fordern Entschädigungen für die betroffenen Familien.

Catherine Boss, Christian Brönnimann
Die vom Medikamentenskandal betroffene Familie von Jacqueline M. aus dem Kanton Aargau. Foto: Gabi Vogt
Die vom Medikamentenskandal betroffene Familie von Jacqueline M. aus dem Kanton Aargau. Foto: Gabi Vogt

Epilepsie-Patientinnen schlucken während einer Schwangerschaft Pillen – ohne zu wissen, dass das Medikament bei ihrem ungeborenen Kind irreparable Hirnschäden auslösen kann. Zahlreichen Schweizerinnen ist genau dies widerfahren. Die Ärzte hatten sie nicht über die Gefahren des Wirkstoffs Valproat informiert, und auch die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic warnte spät (zum Artikel). Swissmedic sind gemäss einem Bericht des Bundesrats vom Dezember 39 körperlich oder geistig geschädigte Kinder bekannt, doch es wird eine hohe Dunkelziffer vermutet.

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