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Gipfeli für den Amtsdirektor

Zwischen dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse und dem Bundesamt für Energie (BFE) herrscht dicke Luft. Mit einer Gipfeliaktion beim BFE versuchte Economiesuisse heute Freitagmorgen, das Verhältnis zu entspannen.

Walter Steinmann (links), Direktor Bundesamt für Energie, und Kurt Lanz, Geschäftsleitungsmitglied Economiesuisse
Walter Steinmann (links), Direktor Bundesamt für Energie, und Kurt Lanz, Geschäftsleitungsmitglied Economiesuisse
Stefan Schnyder

Der mächtige Verband Economiesuisse hält nichts vom Atomausstieg und hat in den vergangenen Monaten immer wieder scharfe Kritik an der Arbeit des Bundesamts für Energie geübt. Vergangenen Sonntag präsentierte Economiesuisse eine Studie mit der Kernaussage, dass der Atomausstieg bis 2050 Stromkosten für die Industrie zur Folge haben wird, die drei Mal über dem heutigen Niveau liegen werden. Das hat bei BFE-Direktor Walter Steinmann und seinen Leuten für grosse Verärgerung gesorgt. Der Dachverband sah sich mit dem Vorwurf konfrontiert, eine Kampagne gegen das BFE zu führen. Heute Morgen hat Economiesuisse versucht, die Wogen zu glätten.

Geschäftsleitungsmitglied Kurt Lanz verteilte mit seinem Team vor dem Sitz des BFE in Ittigen Gipfeli. Auch BFE-Direktor Walter Steinmann verliess sein Büro und nahm das Gebäck in Empfang. «Unsere Gipfeli sollen ein symbolischer Beitrag sein, damit das BFE seine Arbeit weiterhin mit viel Energie angeht», sagte Kurt Lanz zum Ziel der Aktion.

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