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Grippewelle: BAG fordert zusätzliche Impfdosen

In der Schweiz dürften in der nächsten Woche über eine Million Impfdosen bereitstehen. Dies, nachdem das Bundesamt für Gesundheit die Hersteller dazu aufgefordert hat, zusätzliche Dosen zu liefern.

In diesem Jahr wurden deutlich mehr Grippe-Impfungen bestellt: Eine Spritze zur Grippeimpfung kurz vor dem Einstich. (Archivbild)
In diesem Jahr wurden deutlich mehr Grippe-Impfungen bestellt: Eine Spritze zur Grippeimpfung kurz vor dem Einstich. (Archivbild)
Keystone

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) geht davon aus, dass in der Schweiz in der nächsten Woche über eine Million Impfdosen gegen die saisonale Grippe zur Verfügung stehen. Aufgrund von Lieferengpässen hat das BAG die Hersteller im Vorfeld dazu aufgefordert, zusätzliche Dosen zu liefern.

Letztes Jahr hatten Spitäler, Apotheken und Arztpraxen in der Schweiz etwas über eine Million Impfdosen bestellt; dieses Jahr wurden 1,3 Millionen Dosen angefordert, wie das BAG mitteilte.

Das BAG hat die Impfstoffhersteller deshalb ersucht, weitere Dosen in die Schweiz zu importieren. Zusammen mit den bereits vorhandenen Impfungen sollten so über eine Million Dosen angeboten werden können. Mittlerweile seien bereits zwischen zwei Drittel und drei Viertel der bestellten Dosen geliefert worden, hiess es beim BAG auf Anfrage,

Crucell kann Impfstoff nicht ausliefern

Die Firma Crucell kann ihren Impfstoff weiterhin nicht ausliefern. Die Firma hatte die Auslieferung aus Qualitätsgründen suspendiert. Wann und ob Crucell diese Saison überhaupt noch liefern kann, ist laut BAG offen.

Mit den vom BAG angeforderten Zusatzlieferungen anderer Hersteller dürfte sich die Lage etwas entspannen. Zu den Lieferanten gehören nach Auskunft des BAG Novartis, GlaxoSmithKline, Sanofi- Aventis und Solvay.

Die Impfung sollte spätestens eine bis zwei Wochen vor dem Eintreffen der Grippewelle erfolgen. Erfahrungsgemäss ist dies zwischen Dezember und Februar der Fall. Der genaue Zeitpunkt kann jedoch nicht vorhergesagt werden.

Wichtig ist der Impfschutz vor allem für Risikogruppen wie Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen (Herz- und Lungenerkrankte, Asthmatiker, Diabetiker u.a.) sowie Personen ab 65 Jahren. Daneben sollten sich auch Personen impfen lassen, die Kontakt zu Risikogruppen haben.

SDA/ses

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