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Hans Grunder pokert hoch

Als Wahlsiegerin ist die BDP eine begehrte Braut. Doch deren Präsident Hans Grunder ziert sich. Was passiert, wenn er seinen stärksten Trumpf verliert?

Sie ist sein bester Trumpf: Eveline Widmer-Schlumpf und Hans Grunder.
Sie ist sein bester Trumpf: Eveline Widmer-Schlumpf und Hans Grunder.
Reuters

Der Start der BDP war wie ein Katapult: Mit der Wucht des Parteirauswurfs der SVP Graubünden und dafür einer eigenen Bundesrätin wurde die Partei hoch hinaufgeschossen in den Himmel der schweizerischen Parteienlandschaft. Mit ihr leuchtet seither ihr Präsident Hans Grunder. Der eidgenössische Wahlgang vom 23. Oktober machte sein siegessicheres Lachen noch prägnanter. Eine Zahl steht für sein überzeugendes Selbstbewusstsein: 5,4 Prozent. So viel Stimmenanteile holte sich der Berner zusammen mit weiteren Kantonalsektionen. Bei der letzten Wahl existierte die Partei noch gar nicht. Ein Blitzstart von null aus also. Das macht Grunder so schnell keiner nach.

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