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Happige Aufschläge für HMO-Versicherte

Das Bundesamt verbietet hohe Prämienrabatte: Wer bei der Krankenkasse in einem HMO- oder Hausarztmodell versichert ist, muss mit happigen Aufschlägen rechnen.

Wer Prämien sparen will, kann entweder eine hohe Franchise wählen oder sich für ein alternatives Versicherungsmodell entscheiden. Zu diesen Modellen gehören jene mit eingeschränkter Arztwahl: Die Patienten lassen sich in HMOPraxen oder Ärztenetzen behandeln, oder konsultieren zuerst den Hausarzt bevor sie den Spezialisten aufsuchen. Wer sich einem HMO-Modell anschliesst, spart gegenüber der Standardvariante bis zu 25 Prozent, beim Hausarztmodell sind die Rabatte etwas geringer.

Doch nun will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ausgerechnet diese Prämienrabatte beschränken. Begründet wird die Massnahme in einem Kreisschreiben, das im Juni an alle Kassen ging. Darin heisst es, dass spätestens ab 2016 nur noch Prämienermässigungen zulässig seien, welche auf tatsächlichen Einsparungen bei den Behandlungskosten beruhten. Nicht mehr erlaubt sind hingegen Rabatte, die darauf zurückzuführen sind, dass in HMO- oder Hausarztmodellen weniger alte Menschen und chronisch Kranke versichert sind als in der Standardversicherung.

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