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Hier sagt niemand Waffe, sondern «Sportgerät»

Die Polizistin fürchtet um das gesellige Zusammensein, der Jungschütze, dass die Munition teurer wird – Teilnehmer des Habsburgschiessens über das verschärfte Waffengesetz.

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Chris Winteler@sonntagszeitung

Zum Apéro morgens um 11 Uhr gibts Markbein. Zwei Knochen pro Person. Aber nur für die Ehrengäste. Ein paar ranghohe Militärs im tarnfarbenen Tenu B, ein paar Politiker aus dem Aargau sowie eine Handvoll verdienter Schützen sitzen unter Blachen an einem Tisch im Wald – konzentriert kratzen und saugen sie das Mark aus den Knochen. Es tropft von den Blachen und Bäumen, es ist eisig kalt an diesem Tag im Mai. Schüsse krachen ins Idyll. Salve um Salve!

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