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Hoffen auf Viola Amherd

Schweizer Politiker fordern, dass sich die CVP-Bundesrätin in die Verhandlungen über das Rahmenabkommen einschaltet – weil sie die designierte EU-Chefin Ursula von der Leyen kennt.

Gleiche Partei – gleiche Meinung? Ursula von der Leyen (l.) und Viola Amherd bei ihrem Treffen im Januar in Wien. Foto: Keystone

Gleiche Partei – gleiche Meinung? Ursula von der Leyen (l.) und Viola Amherd bei ihrem Treffen im Januar in Wien. Foto: Keystone

Adrian Schmid@adschmid

In Wien konnte niemand etwas ahnen: Es war ein unspektakuläres Treffen zweier Verteidigungsministerinnen, als dort Viola Amherd im Januar auf ihrer ersten Reise als Bundesrätin Ursula von der Leyen traf. Doch jetzt bekommt die Zusammenkunft eine ganz andere Bedeutung. Plötzlich ist von der Leyen als Präsidentin der EU-Kommission nominiert. Das bringt auch Amherd in eine neue Position. Nationalräte verlangen bereits, dass sich Amherd in die Europapolitik einhakt. Sie soll ihre Beziehung nutzen, um von der Leyen für die Schweizer Position beim Rahmenabkommen zu sensibilisieren.

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