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«Ich empfehle dem Verkehrsminister eine etwas vorsichtigere Wortwahl»

Baden-Württembergs Verkehrsminister hat erklärt, je mehr Geld für «Stuttgart 21» ausgegeben werde, desto langsamer würde der Ausbau des Neat-Zubringers vorangehen. CVP-Verkehrspolitiker Urs Hany findet das befremdlich.

Unter Druck: Neben den Protesten der Lärmgegner im Rheintal wie hier nahe Rüdesheim erschwert die Finanzlage die Umsetzung der deutschen Verpflichtungen.
Unter Druck: Neben den Protesten der Lärmgegner im Rheintal wie hier nahe Rüdesheim erschwert die Finanzlage die Umsetzung der deutschen Verpflichtungen.
Keystone

Herr Hany, Verkehrsminister Hermann hat erklärt, «Stuttgart 21» benötige, falls es gebaut werde, so viel Geld, dass es anderswo fehlen werde – nämlich für den Ausbau des Neat-Zubringers im Rheintal. Nehmen Sie diese Äusserung ernst?Das Grossprojekt «Stuttgart 21» mit der Neat-Zubringerstrecke in Zusammenhang zu bringen, ist für mich unverständlich und nicht nachvollziehbar. «Stuttgart 21» ist eine rein deutsche Angelegenheit, die Zufahrtsstrecke unterliegt einem zwischenstaatlichen Abkommen. Deutschland hat sich gegenüber der Schweiz verpflichtet, diese Zulaufstrecke zu bauen. Die Schweiz allein hat Milliarden in die Neat investiert und ist nun auf die ausländischen Zulaufstrecken für eine optimale Nutzung angewiesen.

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