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«Ich glaube nicht, dass es noch Schweizer Touristen in der Stadt hat»

Wegen den anhaltenden Unruhen hat die Schweiz ihre Botschaft in Bangkok geschlossen. Eine Eskalation wird nicht mehr ausgeschlossen.

Es wird scharf geschossen: Thailändische Soldaten gehen im Geschäftsviertel der
Es wird scharf geschossen: Thailändische Soldaten gehen im Geschäftsviertel der
Keystone

Die Schweiz hat am Freitag ihre Botschaft in der thailändischen Hauptstadt Bangkok geschlossen. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe des von Demonstranten blockierten Geschäftsviertels.

«Es war für alle zu gefährlich», erklärte Botschafterin Christine Schraner Burgener gegenüber dem Westschweizer Radio RSR. Die Diplomatin hat mit ihrer Familie in einem Hotel Zuflucht gefunden.

Die angesichts der eskalierenden Lage in Thailand Ende April überarbeiteten Reisehinweise des Schweizer Aussenministeriums bleiben gültig. Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen nach Bangkok wird abgeraten.

Erhöhte Vorsicht geboten

Eine Eskalation der Lage in Bangkok könne nicht ausgeschlossen werden, schreibt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten auf seiner Website. «Ich glaube nicht, dass es noch Schweizer Touristen in der Stadt hat», erklärte Schraner Burgener.

Flugtransite via Bangkok seien dagegen möglich, heisst es in den Reisehinweisen weiter. Bei Reisen sei in ganz Thailand erhöhte Vorsicht nötig. Das Risiko von Terroranschlägen könne im ganzen Land nicht ausgeschlossen werden. Von Reisen in die südlichen Provinzen Pattani, Yala, Narathiwat und Songkhla rät das EDA ab.

Rund 6500 Schweizer in Thailand

Dort sind seit einigen Jahren bewaffnete radikale muslimische Gruppierungen aktiv. Schraner Burgener schätzt, dass rund 6500 Schweizer in Thailand leben. Sie halten sich vor allem im Badeort Pattaya auf sowie auf der Insel Phuket.

SDA/jak

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