Zum Hauptinhalt springen

«Ich halte nicht viel von der Komplementärmedizin»

Laut Verfassung muss die Komplementärmedizin gefördert werden. Deshalb sollen alternative Heilmethoden Teil des Medizinstudiums werden. Was halten Medizinstudenten davon? Redaktion Tamedia hat nachgefragt.

Auch ein Schweppes Tonic kann Komplementärmedizin sein: Medizinstudenten über alternative Heilmethoden. (Video: Jan Derrer)

In Art. 118a der Bundesverfassung heisst es: «Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.» Damit macht nun das Departement des Innern (EDI) von Bundesrat Didier Burkhalter ernst.

Zum einen werden ab 1. Januar 2012 mehrere alternative Heilmethoden innerhalb der obligatorischen Krankenpflegeversicherung provisorisch vergütet. Dazu gehören anthroposophische Medizin, Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie und traditionelle chinesische Medizin. Zum anderen soll mit Hilfe des Medizinalberufegesetzes dafür gesorgt werden, dass die Komplementärmedizin Teil der humanmedizinischen Ausbildung wird.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.