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«Ich werde meinen Spenderausweis zerreissen»

Patientenschützerin Margrit Kessler kritisiert die Pläne des Bundesrats, die Organ-Entnahme zu erleichtern.

Bei Sterbenden sollten keine Schläuche angebracht werden, um Organentnahmen zu erleichtern, sagt Kessler: Ein Arzt bei der Arbeit. Foto: Reto Oeschger
Bei Sterbenden sollten keine Schläuche angebracht werden, um Organentnahmen zu erleichtern, sagt Kessler: Ein Arzt bei der Arbeit. Foto: Reto Oeschger

Gut 1100 Personen warten in der Schweiz auf ein Spenderorgan, das ihr Leben rettet. Nun will der Bundesrat mit verschiedenen Massnahmen die Zahl der Organspender von heute rund 100 auf 160 pro Jahr erhöhen. Auf die sogenannte Widerspruchslösung will die Regierung aber auch weiterhin verzichten: Voraussetzung für eine Organentnahme bleibt damit die explizite Ermächtigung durch den Patienten. Hat er keine Anordnung getroffen, entscheiden die Angehörigen. Die geplante Revision des Transplantationsgesetzes gibt dennoch zu reden. Patientenschützerin Margrit Kessler nimmt zum Vorhaben Stellung.

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