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In der Schweiz wird wie wild gebaut

Die Zahl der Bauvorhaben zieht kräftig an. Im laufenden dritten Quartal sind es nach Angaben der Baumeister bereits 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Wohnungsbau fällt jedoch als Zugpferd weg.

Im ersten Quartal 2012 wurden weniger Baubewilligungen erteilt. Ein Einbruch im Bauwesen war trotzdem nicht zu beobachten: Ein Einfamilienhaus im Bau in Flaach ZH.
Im ersten Quartal 2012 wurden weniger Baubewilligungen erteilt. Ein Einbruch im Bauwesen war trotzdem nicht zu beobachten: Ein Einfamilienhaus im Bau in Flaach ZH.
Keystone

Aus Sicht der Baumeister muss sich die Schweiz derzeit nicht auf eine Abschwächung der Bautätigkeit einstellen. Die Bauvorhaben im laufenden dritten Quartal sind um 4,7 Prozent höher als in der gleichen Periode des Vorjahres.

Der Zuwachs sei im Hochbau und im Tiefbau gleich gross, gab der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) bekannt. Im ersten Quartal 2012 habe es aber weniger Baubewilligungen gegeben. Dies sei ein Hinweis darauf, dass der Wohnungsbau als Zugpferd wegfalle. Es sei jedoch kein Einbruch zu beobachten, hiess es.

Gute Einnahmen im Tiefbau 2011

Im zweiten Quartal hat der Tiefbau die Umsatzentwicklung bei rund 1600 Baufirmen, dessen Daten der SBV erhoben hat, negativ beeinflusst. Gesamthaft fielen die Einnahmen mit 5,1 Milliarden Franken um 2 Prozent tiefer aus als im Vorjahr.

Während der Hochbau gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent zulegen konnte, gab es im Tiefbau einen Rückgang um 6,3 Prozent. Diese Zahl kam allerdings auch deswegen zustande, weil im zweiten Quartal 2011 der Tiefbau sehr gute Einnahmen hatte verzeichnen können.

Die Branche hatte im zweiten Quartal 2012 4,5 Prozent weniger Arbeitsvorräte als im Vorjahr. Sie beliefen sich auf 13,3 Milliarden Franken. Die zu beobachtende Konsolidierung verlaufe aber auf «hohem Niveau», schrieb der SBV. Der zuletzt lahmende Wirtschaftsbau lege derzeit wieder zu, hiess es weiter.

SDA/wid

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