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Jetzt wird gegen Revisions-Firma ermittelt

Die KPMG, Europas grösste Wirtschaftsprüferin, ist nun in der Postauto-Affäre ins Visier von Ermittlern geraten.

Die Affäre um die Postauto AG ist noch nicht ausgestanden: Jetzt wurde der CarPostal-Präsident André Burri von seinen Aufgaben entbunden. (Archiv)
Die Affäre um die Postauto AG ist noch nicht ausgestanden: Jetzt wurde der CarPostal-Präsident André Burri von seinen Aufgaben entbunden. (Archiv)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Das Unternehmen räumte im Sommer ein, auch im Auslandsgeschäft nicht sauber abgerechnet zu haben. (Archivbild)
Das Unternehmen räumte im Sommer ein, auch im Auslandsgeschäft nicht sauber abgerechnet zu haben. (Archivbild)
Keystone
Die Post musste einräumen, dass ihre Tochtergesellschaft zwischen 2007 und 2015 zu hohe Gewinne im abgeltungsberechtigten Busverkehr erzielt und in andere Geschäftsfelder umgebucht hat: Ruoff mit Finanzchef Alex Glanzmann (links) und Kommunikationschef Marco Imboden (6. Feburar 2016)
Die Post musste einräumen, dass ihre Tochtergesellschaft zwischen 2007 und 2015 zu hohe Gewinne im abgeltungsberechtigten Busverkehr erzielt und in andere Geschäftsfelder umgebucht hat: Ruoff mit Finanzchef Alex Glanzmann (links) und Kommunikationschef Marco Imboden (6. Feburar 2016)
Peter Schneider, Keystone
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Mitte Woche hat das zuständige Bundesamt Konsequenzen gezogen und Strafanzeige bei Postauto eingereicht. Der Buchhaltungstrick-Skandal erreicht nun aber auch die KPMG, wie die «Schweiz am Wochenende» berichtet.

«Wir klären die Rolle der externen Revisionsstelle ab», sagt Frank Schneider, Direktor der eidg. Revisionsaufsichtsbehörde (RAB). Es werde untersucht, ob KPMG auf die rechtswidrigen Gewinnumbuchungen hätte aufmerksam werden müssen. Europas grösste Wirtschaftsprüfungsfirma kümmerte sich seit 20 Jahren um die Jahresrechnungen der Post.

Die KPMG ist im Visier der Justiz: Die Wirtschaftsprüfungsfirma an ihrem Hauptsitz in Zürich. (Keystone/Alessandro Della Bella)
Die KPMG ist im Visier der Justiz: Die Wirtschaftsprüfungsfirma an ihrem Hauptsitz in Zürich. (Keystone/Alessandro Della Bella)

KPMG wies bereits schon zuvor sämtliche Verantwortung von sich, wie sie gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagte: «Es war nicht unsere Aufgabe, die der subventionsrechtlichen Berichterstattung zugrunde liegenden Leistungsverrechnungen innerhalb der Postauto Schweiz zu prüfen.»

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