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Jetzt wird gegen Revisions-Firma ermittelt

Die KPMG, Europas grösste Wirtschaftsprüferin, ist nun in der Postauto-Affäre ins Visier von Ermittlern geraten.

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Die Affäre um die Postauto AG ist noch nicht ausgestanden: Jetzt wurde der CarPostal-Präsident André Burri von seinen Aufgaben entbunden. (Archiv)
Die Affäre um die Postauto AG ist noch nicht ausgestanden: Jetzt wurde der CarPostal-Präsident André Burri von seinen Aufgaben entbunden. (Archiv)
Jean-Christophe Bott, Keystone
2,3 Millionen Franken sollen im Tessin quersubventioniert worden sein: Postauto fährt durch Lugano. (Archiv)
2,3 Millionen Franken sollen im Tessin quersubventioniert worden sein: Postauto fährt durch Lugano. (Archiv)
Martin Ruetschi, Keystone
AKB-Chef Pascal Koradi und ehemaliger Finanzchef der Schweizerischen Post hat darauf seinen Rücktritt am 12. Juni 2018 bekanntgegeben.
AKB-Chef Pascal Koradi und ehemaliger Finanzchef der Schweizerischen Post hat darauf seinen Rücktritt am 12. Juni 2018 bekanntgegeben.
Die Schweizerische Post, Keystone
Am 10. Juni 2018 zurückgetreten: Susanne Ruoff, ehemalige Konzernleiterin der Schweizerischen Post AG.
Am 10. Juni 2018 zurückgetreten: Susanne Ruoff, ehemalige Konzernleiterin der Schweizerischen Post AG.
Peter Schneider, Keystone
Die Bundesanwaltschaft hält sich im Postauto-Skandal nicht für zuständig, wie sie mitteilte.
Die Bundesanwaltschaft hält sich im Postauto-Skandal nicht für zuständig, wie sie mitteilte.
Arno Balzarini, Keystone
Die Post musste das Fehlverhalten ihrer Tochtergesellschaft nach einer Untersuchung des Bundesamts für Verkehr eingestehen: Konzernleiterin Susanne Ruoff an der Medienkonferenz. (6. Februar 2018)
Die Post musste das Fehlverhalten ihrer Tochtergesellschaft nach einer Untersuchung des Bundesamts für Verkehr eingestehen: Konzernleiterin Susanne Ruoff an der Medienkonferenz. (6. Februar 2018)
Peter Schneider, Keystone
Die Post wird über 100 Millionen Franken zurückerstatten müssen: Ein Postauto im Goms. (22. Januar 2018)
Die Post wird über 100 Millionen Franken zurückerstatten müssen: Ein Postauto im Goms. (22. Januar 2018)
Dominic Steinmann, Keystone
«Die mit der Untersuchung beauftragten externen Experten werden direkt an den Verwaltungsratspräsidenten rapportieren», so Urs Schwaller.
«Die mit der Untersuchung beauftragten externen Experten werden direkt an den Verwaltungsratspräsidenten rapportieren», so Urs Schwaller.
Keystone
«Ich bin enttäuscht über die Vorgänge bei Postauto AG», heisst es in einer Stellungnahme von Bundesrätin Doris Leuthard.
«Ich bin enttäuscht über die Vorgänge bei Postauto AG», heisst es in einer Stellungnahme von Bundesrätin Doris Leuthard.
Keystone
Postchefin Ruoff habe sich anlässlich der Revision vorbildlich verhalten, so BAV-Direktor Peter Füglistaler.
Postchefin Ruoff habe sich anlässlich der Revision vorbildlich verhalten, so BAV-Direktor Peter Füglistaler.
Keystone
Die Postauto AG nahm jahrelang gesetzeswidrige Umbuchungen vor: Ein Doppelstöckerbus in Engelburg. (19. Mai 2017)
Die Postauto AG nahm jahrelang gesetzeswidrige Umbuchungen vor: Ein Doppelstöckerbus in Engelburg. (19. Mai 2017)
Gian Ehrenzeller, Keystone
Musste nach einer langen Karriere unrühmlich abtreten: Postauto-Chef Daniel Landolf. (22. Mai 2012)
Musste nach einer langen Karriere unrühmlich abtreten: Postauto-Chef Daniel Landolf. (22. Mai 2012)
Georgios Kefalas, Keystone
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Mitte Woche hat das zuständige Bundesamt Konsequenzen gezogen und Strafanzeige bei Postauto eingereicht. Der Buchhaltungstrick-Skandal erreicht nun aber auch die KPMG, wie die «Schweiz am Wochenende» berichtet.

«Wir klären die Rolle der externen Revisionsstelle ab», sagt Frank Schneider, Direktor der eidg. Revisionsaufsichtsbehörde (RAB). Es werde untersucht, ob KPMG auf die rechtswidrigen Gewinnumbuchungen hätte aufmerksam werden müssen. Europas grösste Wirtschaftsprüfungsfirma kümmerte sich seit 20 Jahren um die Jahresrechnungen der Post.

Die KPMG ist im Visier der Justiz: Die Wirtschaftsprüfungsfirma an ihrem Hauptsitz in Zürich. (Keystone/Alessandro Della Bella)
Die KPMG ist im Visier der Justiz: Die Wirtschaftsprüfungsfirma an ihrem Hauptsitz in Zürich. (Keystone/Alessandro Della Bella)

KPMG wies bereits schon zuvor sämtliche Verantwortung von sich, wie sie gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagte: «Es war nicht unsere Aufgabe, die der subventionsrechtlichen Berichterstattung zugrunde liegenden Leistungsverrechnungen innerhalb der Postauto Schweiz zu prüfen.»

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