Kampfjet-Kandidaten werden auf Herz und Nieren geprüft

Im Frühjahr und Frühsommer werden in der Schweiz fünf Kampfflugzeuge am Boden und in der Luft getestet.

Eine Gelegenheit für Journalisten und ein Highlight für Spotter, die Jets aus der Nähe in Augenschein zu nehmen: Ein Eurofighter Typhoon anlässlich einer Flugshow in Grossbritannien. (Archiv)

Eine Gelegenheit für Journalisten und ein Highlight für Spotter, die Jets aus der Nähe in Augenschein zu nehmen: Ein Eurofighter Typhoon anlässlich einer Flugshow in Grossbritannien. (Archiv)

(Bild: Keystone)

Das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) organisiert für jedes der fünf Kampfflugzeuge einen Medien- und einen Spotteranlass auf dem Militärflugplatz Payerne VD. Diese finden zwischen Mitte April und Ende Juni statt. Journalisten und Flugzeugfans müssen sich für jeden Anlass einzeln anmelden, wie es in einer Mitteilung von Armasuisse vom Donnerstag heisst.

Erprobt werden der Eurofighter (Airbus, Deutschland), F/A-18 Super Hornet (Boeing, USA), Rafale (Dassault, Frankreich), F-35A (Lockheed-Martin, USA) und Gripen E (Saab, Schweden). Laut Armasuisse werden für jeden Kandidaten während vier Flugtagen insgesamt acht Missionen mit einem oder zwei Kampfflugzeugen durchgeführt. Dabei würden die Fähigkeiten der Flugzeuge und die Angaben aus den eingereichten Offerten überprüft, heisst es in der Mitteilung. Ein Flug findet in der Nacht statt. Die Nachtflüge enden jeweils vor Mitternacht.

Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge gehört zum Programm Air2030. Der Bundesrat hatte das Verteidigungsdepartement VBS im November 2017 ermächtigt, die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und Mittel zur bodengestützten Luftverteidigung im Umfang von maximal acht Milliarden Franken zu planen.

nag/sda

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